<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>konradweber.ch</title>
	<atom:link href="http://konradweber.ch/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://konradweber.ch</link>
	<description>Konrad Weber. Journalist 2.0 - Zukunft des Journalismus</description>
	<lastBuildDate>Tue, 11 Jun 2013 20:02:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.5.1</generator>
		<item>
		<title>Wie eine interaktive Sendung bei SRF entsteht</title>
		<link>http://konradweber.ch/2013/05/09/interaktive-sendung-bei-srf/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2013/05/09/interaktive-sendung-bei-srf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 May 2013 16:04:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schweizer Radio und Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Web-2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=2174</guid>
		<description><![CDATA[Interaktives Fernsehen bedeutet nicht nur, Tweets am Bildschirm anzuzeigen und Fragen der Zuschauer vorzulesen. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie eine interaktive Sendung bei Schweizer Radio und Fernsehen entsteht. Es war nicht das erste Mal, als vergangenen Sonntag «Schweiz aktuell extra» fünf Stunden live von der Landsgemeinde in Glarus berichtet hat und das Publikum]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Interaktives Fernsehen bedeutet nicht nur, Tweets am Bildschirm anzuzeigen und Fragen der Zuschauer vorzulesen. Ein Blick hinter die Kulissen zeigt, wie eine interaktive Sendung bei Schweizer Radio und Fernsehen entsteht.</strong></p>
<p><span id="more-2174"></span></p>
<div id="attachment_1583" class="wp-caption alignleft" style="width: 1010px"><img class="size-full wp-image-1583" src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2012/06/120624_sfmfo.jpg" alt="Social Media-Redaktion während der Live-Reportage Schweiz aktuell extra – Ein Haus auf Reisen. Foto: Manuel Risi" width="1000" height="400" />
<p class="wp-caption-text">Social Media-Redaktion während der Live-Reportage Schweiz aktuell extra – Ein Haus auf Reisen. Foto: Manuel Risi</p>
</div>
<p>Es war nicht das erste Mal, als vergangenen Sonntag «Schweiz aktuell extra» fünf Stunden live von der Landsgemeinde in Glarus <a href="http://srf.ch/landsgemeinde" target="_blank">berichtet hat</a> und das Publikum sich an der Sendung beteiligen konnte. Bereits bei verschiedenen anderen Spezialsendungen bezog Schweizer Radio und Fernsehen das Publikum aktiv ins Programm mit ein. Zuschauerinnen und Zuschauer können somit via Mail, Twitter, Facebook und SMS direkt ihre Fragen, Lob und Kritik bei den Sendemachern anbringen.</p>
<h3>Das Publikum politisiert mit</h3>
<p>Im Wahlkampf-Herbst 2011 berichtete SRF – damals noch Schweizer Radio DRS und Schweizer Fernsehen SF genannt – während zwei Wochen <a href="http://www.entscheidung11.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/09/01/Wahl-Sendungen/Treffpunkt-Bundesplatz-Die-Schweiz-trifft-ihre-Wahl" target="_blank">live vom Bundesplatz in Bern</a>. Dabei standen nicht nur die nationalen Wahlen und die verschiedenen Diskussions- und Hintergrundsendungen im Vordergrund, sondern auch das Publikum, das sich entweder direkt vor Ort oder via soziale Netzwerke <a href="http://konradweber.ch/2011/10/05/bundesplatz/" title="Wie bringt man Social Media ins Radio und Fernsehen?">an der politischen Debatte beteiligen konnte</a>.</p>
<p><iframe src='http://www.srf.ch/player/tv/tagesschau--vom-19-09-2011/videoembed/treffpunkt-bundesplatz?id=371794e2-8f39-4ab8-a0c3-e6731e10734b&#038;mode=embed&#038;width=702&#038;height=395' width='702' height='395' frameborder='0' name='Tagesschau  vom 19.09.2011'></iframe></p>
<p>Seinen Ursprung nahm das interaktive Angebot von SRF in der Spendesendung <a href="http://www.jrz.ch" target="_blank">«Jeder Rappen zählt»</a>. Später folgten verschiedene Sportanlässe und <a href="http://thevoice.srf.ch/" target="_blank">«The Voice of Switzerland»</a> als weitere interaktive Highlights.</p>
<p>Doch auch im Informationsbereich setzte SRF auf die Beteiligung des Publikums. So zum Beispiel in bisher drei «Schweiz aktuell»-Spezialsendungen: Im Mai 2012 während zwei Tagen von einer <a href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Vermischtes/Hausverschiebung" target="_blank">spektakulären Hausverschiebung</a> in Oerlikon, im September 2012 von der <a href="http://www.srf.ch/news/regional/ostschweiz/alpabfahrt-urnaesch" target="_blank">Alpabfahrt im Appenzellischen Urnäsch</a> und im Dezember 2012 von der <a href="http://www.srf.ch/news/regional/bern-freiburg-wallis/bundeshaus-live" target="_blank">Bundespräsidentenwahl in Bern</a>. </p>
<p>Interaktion mit dem Publikum funktioniert aber nicht nur im Fernsehen, sondern auch im Radio. Dort haben sich Telefongespräche mit Hörerinnen und Hörern bereits seit Jahren etabliert. Im Oktober 2012 beleuchtete Schweizer Radio DRS in einer <a href="http://drs.srf.ch/www/de/drs/nachrichten/367032.twitter-im-echodrs.html" target="_blank">Spezialausgabe des «Echo der Zeit»</a>, wie Twitter die öffentliche Kommunikation verändert hat. Dabei flossen Publikumsreaktionen ebenfalls live in die Sendung ein. </p>
<p><iframe width="100%" height="166" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F63904604&amp;color=ff6600&amp;auto_play=false&amp;show_artwork=true"></iframe></p>
<h3>200% Konzentration</h3>
<p>Nebst der Komplexität, welche die Planung und Konzeption einer solchen Live-Sendung mit sich bringt, stellt der Einbau sinnvoller Interaktionsmöglichkeiten eine grosse Herausforderung dar. Bereits bei der inhaltlichen und technischen Planung muss an die speziellen Anforderungen einer solchen interaktiven Sendung gedacht werden.</p>
<p>Während der Livesendung verlangt dieses zusätzliche Element höchste Konzentration bei allen Beteiligten. Bereits die Live-Atmosphäre sorgt bei den Moderatoren für gehörig Adrenalin. Doch dieser weitere Kanal stellt eine zusätzliche Herausforderung dar: Muss es besonders schnell gehen, melden die Produzenten zum Beispiel eine Frage auch mal über Funk direkt dem Moderator aufs Ohr. Weshalb die Interaktion mit den Zuschauern trotzdem gelingt und wie eine solche Sendung hinter den Kulissen aussieht, liefert das Making-of zur «Schweiz aktuell»-Sendung «Bundeshaus live» vom 5. Dezember 2012.</p>
<p><iframe src='http://www.srf.ch/player/tv/-/videoembed/eine-interaktive-sendung-entsteht?id=893b7211-5b2c-4faa-9c4e-ecad6acacf9e&#038;mode=embed&#038;width=702&#038;height=395' width='702' height='395' frameborder='0' name='Eine interaktive Sendung entsteht'></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2013/05/09/interaktive-sendung-bei-srf/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Boston-Berichterstattung in der Kritik – Übersicht der Meta-Artikel</title>
		<link>http://konradweber.ch/2013/04/22/boston-meta-artikel/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2013/04/22/boston-meta-artikel/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 20:36:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistenzunft]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=2152</guid>
		<description><![CDATA[Hektik und Exklusiv-Mentalität führten in der Berichterstattung über die Boston-Anschläge zu Fehlern und Ungenauigkeiten bei CNN, New York Post u.a. Umso wichtiger ist die Aufarbeitung dieser Fehler – eine Zusammenstellung verschiedener Artikel zum Thema. [View the story "Nach Boston-Anschläge: Aufarbeitung der Falschmeldungen" on Storify]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hektik und Exklusiv-Mentalität führten in der Berichterstattung über die Boston-Anschläge zu Fehlern und Ungenauigkeiten bei CNN, New York Post u.a. Umso wichtiger ist die Aufarbeitung dieser Fehler – eine Zusammenstellung verschiedener Artikel zum Thema.</strong></p>
<p><span id="more-2152"></span></p>
<p><script src="//storify.com/konradweber/boston-meta-artikel.js?header=false&#038;border=false"></script><br />
<noscript>[<a href="//storify.com/konradweber/boston-meta-artikel" target="_blank">View the story "Nach Boston-Anschläge: Aufarbeitung der Falschmeldungen" on Storify</a>]</noscript>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2013/04/22/boston-meta-artikel/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Boston-Anschläge beweisen: Journalisten haben neue Aufgaben</title>
		<link>http://konradweber.ch/2013/04/19/boston-journalismus-zukunft/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2013/04/19/boston-journalismus-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 17:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistenzunft]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Web-2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=2096</guid>
		<description><![CDATA[Social Media und die Anschläge in Boston – die Kombination wird immer absurder und zeigt uns vor allem eines: das News-Ereignis «gehört» nicht mehr den Journalisten. Dafür entwickelt sich ein immer klareres Aufgabenfeld der digitalen Journalisten. Mit dem angestammten Berufsbild hat dieses allerdings nur marginal zu tun. Wenn plötzlich Behörden, Polizei-Kommandanten und Hacker-Kollektive dieselbe Öffentlichkeitswirkung]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Social Media und die Anschläge in Boston – die Kombination wird immer absurder und zeigt uns vor allem eines: das News-Ereignis «gehört» nicht mehr den Journalisten. Dafür entwickelt sich ein immer klareres Aufgabenfeld der digitalen Journalisten. Mit dem angestammten Berufsbild hat dieses allerdings nur marginal zu tun.</strong></p>
<p><span id="more-2096"></span></p>
<div id="attachment_2098" class="wp-caption alignleft" style="width: 1010px"><img class="size-full wp-image-2098" src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2013/04/boston.jpg" alt="Die Anschläge in Boston zeigen: Die Journalisten haben ihre Nachrichten-Hoheit definitiv abgegeben." width="1000" height="400" />
<p class="wp-caption-text">Die Anschläge in Boston zeigen: Die Journalisten haben ihre Nachrichten-Hoheit definitiv abgegeben.</p>
</div>
<p>Wenn plötzlich Behörden, Polizei-Kommandanten und Hacker-Kollektive dieselbe Öffentlichkeitswirkung wie Medienhäuser erzielen, müssen wir uns ernsthaft fragen, welche Aufgabe den Journalisten noch zukommt. Wenn sich plötzlich die Netzgemeinde – obwohl es eine solche <a title="Die Netzgemeinde" href="http://christophkappes.de/die-netzgemeinde/" target="_blank">nicht gibt</a> – auf die Suche nach einem möglichen Täter macht und auch mal <a title=" 4 innocent people wrongly accused of being Boston Marathon bombing suspects" href="http://theweek.com/article/index/243028/4-innocent-people-wrongly-accused-of-being-boston-marathon-bombing-suspects" target="_blank">gegen den falschen hetzt</a> (um sich <a title="Hexenjagd auf Verdächtige in Boston" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/hexenjagd-auf-verdaechtige-in-boston-hobbyermittler-entschuldigen-sich-a-895390.html">später reumütig zu geben</a>), sind wir definitiv im digitalen Zeitalter angelangt. Und wenn die Polizei plötzlich <a title="twitter.com/Boston_Police" href="https://twitter.com/Boston_Police/statuses/325230546928160768">via Twitter verlauten lässt</a>, man solle unverzüglich die Berichterstattung über die Aufenthaltsorte der Beamten einstellen, müssen wir uns fragen, mit welchen Mitteln ein Rechtsstaat im Internet-Zeitalter seine Autorität noch durchzusetzen vermag.</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>Boston Police to Twitter: Stop making up fake Twitter accounts, stop tweeting our scanner, stop telling people where we're going.</p>
<p>&mdash; Derek Thompson (@DKThomp) <a href="https://twitter.com/DKThomp/status/325237874406596609">April 19, 2013</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass ich mir überlege, wie mit den heutigen digitalen Möglichkeiten von den Anschlägen am 11. September 2001 berichtet worden wäre. Und ich bin auch <a title="David Bauer auf Facebook" href="https://www.facebook.com/davidbauer/posts/10201082069276338">nicht der einzige</a>, der sich diese Frage im aktuellen Zusammenhang erneut stellt.</p>
<p>Vor einigen Monaten hat sich <a title="twitter.com/DeanPraetorius" href="https://twitter.com/DeanPraetorius">Dean Praetorius</a>, Trend- und Social Media-Journalist bei der Huffington Post, <a title="How Social Media Would Have Changed New York on 9/11" href="http://www.huffingtonpost.com/dean-praetorius/social-media-9-11-new-york_b_1872764.html">dieselben Gedanken</a> gemacht. Er kommt zum Schluss, dass sich Social Media vor allem als Vorteil für die spätere Aufarbeitung und die Übersichtlichkeit in dieser Tragödie hätte ausgespielt. Betrachtet man die Entwicklungen im Zusammenhang mit den weitaus kleineren Geschehnissen in den letzten Tagen in Boston, so beschleicht einen das Gefühl, die umgekehrte Tendenz habe eingesetzt.</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><img src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2013/04/iphone-cnn-300x181.jpg" alt="TV vs. online – Live-Sendung von CNN." width="400" height="224" align="right" />
<p class="wp-caption-text">TV vs. online – Live-Sendung von CNN.</p>
</div>
<p>Die Informationsflut ist enorm. Innerhalb von vier Tagen wurden <a title="Topsy-Analyse" href="http://analytics.topsy.com/?q=boston&amp;period=1%20week">mehr als 15 Millionen Tweets</a> zum Thema verfasst. Jeder positioniert sich als Experte und Journalisten vergessen in der Hitze des Gefechts – <a title="Social media and the Boston bombings: When citizens and journalists cover the same story" href="http://www.niemanlab.org/2013/04/social-media-and-the-boston-bombings-when-citizens-and-journalists-cover-the-same-story/" target="_blank">Adrenalin lässt grüssen</a> – ihre grundlegenden Aufgaben: überprüfen, erklären und Zusammenhänge herstellen. Dabei ist das Vertrauen (auch in der Echtzeit-Berichterstattung) <a title="Weshalb Social Media trotz Falschmeldungen wichtig sind" target="_blank" href="http://socialmediawatchblog.de/2013/04/social-media-falschmeldungen/">das höchste Gut</a>, über welches Journalisten verfügen.</p>
<p>Trotzdem werden – hauptsächlich von dieser Berufsgruppe – via Social Media unverifizierte Informationen <a title="twitter.com/torstenbeeck" target="_blank" href="https://twitter.com/TorstenBeeck/status/325223601705988099">weitergeleitet</a>, mit dem Gefühl, ein simpler Beitext würde vom Fakt, dass die Informationen nicht überprüft wurden, ablenken.</p>
<p>Ein Journalist ist immer Journalist. Vor allem wenn er als solcher und der entsprechenden Öffentlichkeitswirkung in Social Media aktiv ist. Welchen Nutzen hat ein Verweis auf unverifizierte Informationen, wenn diese kurze Zeit später relativiert werden müssen?</p>
<hr noshade="noshade" size="5" />
<p><a href="http://konradweber.ch/angebot/news-verifikation/"><img class="alignleft" style="margin: 10px;" src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2013/04/verifikation-kl.jpg" alt="Nur Menschen können Inhalte aus Social Media überprüfen – eine Anleitung in drei Schritten. Foto: Rafael Mendoza/flickr" width="185" height="74" align="left" vspace="10" /></a></p>
<p><em>Journalisten müssen Inhalte aus Social Media verifizieren. Wie das geht, habe ich in <a title="Verifikation von Inhalten in Social Media" href="http://konradweber.ch/angebot/news-verifikation/">einer dreiteiligen Serie</a> mit zahlreichen Linktipps zusammengestellt.</em></p>
<hr noshade="noshade" size="5" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Was bleibt? <a href="http://www.slate.com/articles/technology/technology/2013/04/boston_bombing_breaking_news_don_t_watch_cable_shut_off_twitter_you_d_be.html" target="_blank" title="Breaking News Is Broken">Zurück zum Papier</a> oder vielleicht ganz auf die Echtzeit-Berichterstattung verzichten, da diese sowieso fehleranfällig ist?<br />
Als bekennender Onlinejournalist kann ich diese Forderung natürlich nicht so im Raum stehen lassen. Vielmehr sollten wir uns bewusst werden, welche Aufgabe uns Journalisten in solchen Situationen zuteil wird und welche sonstige Entwicklung uns droht:</p>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 410px"><img src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2013/04/boston-bomber-300x168.jpg" alt="Jeder wird von allen verdächtigt." width="400" height="224" align="right" />
<p class="wp-caption-text">Jeder wird von allen verdächtigt.</p>
</div>
<p>In <a title="Information Cascades in Social Media in Response to a Crisis: a Preliminary Model and a Case Study" href="http://www.cs.rpiscrews.us/~goldberg/publications/NOTYET.pdf" target="_blank">Zeiten der «Teilen»- und «Retweet»-Buttons</a> unterscheiden Nutzer nicht zwischen verifizieren und berichten. Es gilt nur eines: Die Information aus ihrem sonst so dünnen Kontext herausreissen und weitertragen. Umso wichtiger werden die ursprünglichen Aufgaben eines Journalisten: neue Informationen aufdecken und überprüfen.</p>
<p>Erstmals ist das Publikum von Beginn an gleich oder sogar <a target="_blank" title="The Media Doesn't Own The Story Anymore" href="http://www.buzzfeed.com/jwherrman/the-media-doesnt-own-the-story-anymore" target="_blank">besser orientiert als die Medienmacher</a>. Umso wichtiger wird eine neue – für die meisten Journalisten auch eine unbekannte – Aufgabe: Diese müssen neuerdings nicht die schlechten und mitreissenden Informationen ausblenden, sondern diese im Voraus als solche erkennen und ihre Fehlerhaftigkeit aufzeigen. Ansonsten unterstützen sie den Nährboden für Verschwörungstheorien oder untergraben sich selbst in ihrer Glaubwürdigkeit.</p>
<p>Stellvertretend dafür sei nochmals auf die Anschläge in Boston verwiesen: Nachdem die Journalisten und Leserreporter sich nicht an die Aufforderung der Polizei hielten, nicht die ermittlungstaktischen Informationen preis zu geben, wurden diese weggeschickt.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/jIZJ1c-BX2U" frameborder="0" width="50%" height="240"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Geht man einen Schritt weiter – was durchaus vorstellbar ist – so könnte in einem demokratischen Rechtsstaat die Polizei auch mal die Internetverbindung kapern, um so ein Informationsvakuum zu erzielen. Der Super-Gau einer solchen Entwicklung ist vorgeplant.</p>
<h3>Weiterführende Artikel</h3>
<p>Die laufend aktualisierte Auflistung mit Artikeln zum Thema gibt es <a href="http://konradweber.ch/2013/04/22/boston-meta-artikel/" target="_blank" title="Boston-Berichterstattung in der Kritik – Übersicht der Meta-Artikel">hier</a>. </p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2013/04/19/boston-journalismus-zukunft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>9</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mit Big Data die Zukunft voraussehen</title>
		<link>http://konradweber.ch/2013/03/07/predictive-analytics/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2013/03/07/predictive-analytics/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2013 14:49:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Big Data]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=2078</guid>
		<description><![CDATA[Alle sprechen von Echtzeit-Journalismus. Dank des Internets ist es endlich möglich, live und unmittelbar von überall auf der Welt zu berichten. Jeder Smartphone-User hat potentiell die Möglichkeit, sich an ein Millionenpublikum zu richten. Doch in Zukunft entscheidet nicht die Geschwindigkeit, sondern der Zugang zu diesen Daten. Weiterlesen →]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alle sprechen von Echtzeit-Journalismus. Dank des Internets ist es endlich möglich, live und unmittelbar von überall auf der Welt zu berichten. Jeder Smartphone-User hat potentiell die Möglichkeit, sich an ein Millionenpublikum zu richten. Doch in Zukunft entscheidet nicht die Geschwindigkeit, sondern der Zugang zu diesen Daten.</strong></p>
<p><em><a href="http://socialmediawatchblog.de/dank-daten-in-unserer-zukunft-lesen/" target=_blank class="more-link" title="Dank Daten in unserer Zukunft lesen">Weiterlesen →</a></em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2013/03/07/predictive-analytics/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Den Grossen auf die digitalen Finger schauen</title>
		<link>http://konradweber.ch/2013/02/27/socialmediawatchblog/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2013/02/27/socialmediawatchblog/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2013 13:07:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>
		<category><![CDATA[Web-2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=2063</guid>
		<description><![CDATA[Social Media ist allgegenwärtig: Wir gehen mit Facebook ins Bett, zeigen auf Instagram unser Essen, auf YouTube unsere Babys und tauschen die Tageszeitung gegen Twitter. Milliarden Nutzerkonten sind registriert, Milliarden Dollar werden umgesetzt, Milliarden Daten werden produziert. Die Hauptakteure sitzen in den USA und prägen die Art, wie wir miteinander kommunizieren: Unser Medienkonsum wird gelenkt,]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Social Media ist allgegenwärtig: Wir gehen mit Facebook ins Bett, zeigen auf Instagram unser Essen, auf YouTube unsere Babys und tauschen die Tageszeitung gegen Twitter. Milliarden Nutzerkonten sind registriert, Milliarden Dollar werden umgesetzt, Milliarden Daten werden produziert. Die Hauptakteure sitzen in den USA und prägen die Art, wie wir miteinander kommunizieren: Unser Medienkonsum wird gelenkt, gesteuert und neu strukturiert. Vorlieben bestehen auf einmal aus Nullen und Einsen. Es ist an der Zeit genauer hinzusehen.</strong></p>
<p><span id="more-2063"></span></p>
<p>Dazu gibt es ab sofort das Blog <a title="socialmediawatchblog.de" href="http://socialmediawatchblog.de" target="_blank">socialmediawatchblog.de</a>, das sich nicht per se mit netzpolitischen Themen wie <a title="netzpolitik.org" href="http://netzpolitik.org" target="_blank">netzpolitik.org</a> beschäftigt, sondern sich streng monothematisch auf Big Data und Social Media-Unternehmen wie Facebook, Twitter, Instagram, etc. konzentriert. Das Blog guckt sich aber auch genau an, wie es um Unternehmen und Parteien bestellt ist, die Social Media für sich nutzen. Welche Fans sind echt, welche gekauft? Das Blog soll definitiv kein Marketing-Geschmäckle haben wie andere Portale, die zwar gern die neuesten Datenschutzeinstellungen benennen, aber sie auch gleichzeitig bejubeln, weil sie als Dienstleister damit Geld verdienen, Facebook-Kampagnen und Co. zu kreieren.</p>
<h3>Was leistet das Blog?</h3>
<p>Das Blog fußt auf drei Säulen: 1) ein kuratierter News-Aggregator aus Quellen rund um Social Media und Big Data, 2) hintergründige Artikel und 3) ein Privacy-Center, in dem immer die neuesten Privatsphäre-Einstellungen aufgezeigt werden.</p>
<p>Dieses Blog soll einen Beitrag zum Datenschutz leisten und ein größeres Bewusstsein für Daten sowie das Nutzen sozialer Netzwerke schaffen - im besten Fall investigativ. Ferner soll das Blog die vielfach umjubelten Netzwerke kritischer begleiten - denn: Daten sind das neue Öl und es geht hier um Milliarden!</p>
<h3>Also ein weiteres "Vorsicht, Internet!" Blog?</h3>
<p>Nein. Genau das machen wir nicht. Wir verstehen uns vielmehr als kritische Journalisten, die die Vorteile von sozialen Netzwerken schätzen und in der täglichen Arbeit nutzen, aber zugleich das Phänomen Social Media ausgewogener beleuchten wollen, als dies bisher der Fall ist. Wir selbst sind auf zahlreichen Social Media Kanälen unterwegs und nutzen Facebook, Twitter und Google+ täglich.</p>
<h3>Wer macht socialmediawatchblog.de?</h3>
<p>Herausgeber von und verantwortlich für die neue Seite sind <a title="martingiesler.de" href="http://martingiesler.de/" target="_blank">Martin Giesler</a> und meine Wenigkeit. Hinter <a title="socialmediawatchblog.de" href="http://socialmediawatchblog.de" target="_blank">socialmediawatchblog.de</a> stehen keine Unternehmen, Verbände, Agenturen oder Parteien.</p>
<h3>Wir suchen Dich!</h3>
<p>Wir suchen eine/n Webdesigner/in, der/die an unserer Seite ein paar Stellschrauben dreht und uns ein schickes Logo zaubert. Auch suchen wir Autoren und Mitstreiter, die Lust haben, bei uns mitzuschreiben. Bei Interesse bitte eine Mail an mail@socialmediawatchblog.de</p>
<h3>Unsere Kanäle:</h3>
<p>Das neue Blog gibt es auf <a title="socialmediawatchblog.de" href="http://socialmediawatchblog.de" target="_blank">socialmediawatchblog.de</a>, sowie auf <a title="@sm_watchblog" href="http://twitter.com/sm_watchblog" target="_blank">Twitter</a> und <a title="social media watchblog auf Facebook" href="https://www.facebook.com/pages/social-media-watchblog/534176076603762#" target="_blank">Facebook</a>.</p>
<p>Wir freuen uns sehr auf das neue Watchblog und Eure Kommentare und Empfehlungen!<br />
Cheers, Martin und Konrad</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2013/02/27/socialmediawatchblog/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Journalisten sollten Kommentarspalten lesen</title>
		<link>http://konradweber.ch/2012/12/30/kommentargate/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2012/12/30/kommentargate/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 30 Dec 2012 21:34:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Journalistenzunft]]></category>
		<category><![CDATA[TagesWoche]]></category>
		<category><![CDATA[Transparenz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=2033</guid>
		<description><![CDATA[In den meisten Medienhäusern gelten Online-Kommentare noch immer als lästige Begleiterscheinung und notwendiges Übel. Sinnvoll organisiert und mit dem erforderlichen Fachwissen betreut, könnten Kommentare das journalistische Produkt bereichern. Mit einer solchen Aufwertung liessen sich auch Manipulationsversuche frühzeitig entlarven. Ein Skandal, wie jener mit den gekauften Onlinekommentaren gegen die Abzockerinitiative, würde schnell auffliegen. Wie man es]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In den meisten Medienhäusern gelten Online-Kommentare noch immer als lästige Begleiterscheinung und notwendiges Übel. Sinnvoll organisiert und mit dem erforderlichen Fachwissen betreut, könnten Kommentare das journalistische Produkt bereichern. Mit einer solchen Aufwertung liessen sich auch Manipulationsversuche frühzeitig entlarven. Ein Skandal, wie jener mit den gekauften Onlinekommentaren gegen die Abzockerinitiative, würde schnell auffliegen. Wie man es anders machen kann, zeigt die Redaktion von «ZEIT ONLINE».</strong></p>
<p><span id="more-2033"></span></p>
<div id="attachment_2039" class="wp-caption alignleft" style="width: 1010px"><img class="size-full wp-image-2039" title="Für Geld in die Tasten gegriffen – in der Schweiz wurden Studenten für gefälschte Onlinekommentare bezahlt." src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2012/12/schreibmaschine.jpg" alt="Für Geld in die Tasten gegriffen – in der Schweiz wurden Studenten für gefälschte Onlinekommentare bezahlt." width="1000" height="400" />
<p class="wp-caption-text">Für Geld in die Tasten gegriffen – in der Schweiz wurden Studenten für gefälschte Onlinekommentare bezahlt.</p>
</div>
<p>«Das ist dicke Post», ärgert sich Claudio Kuster, Mitinitiant und Kampagnenleiter der Abzockerinitiative, als der Tages-Anzeiger <a href="http://tagi.ch/22791059" target="_blank">kürzlich einen Onlinekommentar-Skandal aufdeckt</a>. Während Wochen haben Studenten im Auftrag der Zürcher Agentur Werbeanstalt, auf Online-Portalen Kommentare gegen die Abzockerinitiative verfasst. Der nun aufgedeckte Fall wirft grundsätzliche Fragen auf, was den redaktionellen Umgang mit Online-Kommentaren angeht.</p>
<p>Obwohl erschreckend, ist das vorliegende Beispiel nur die Spitze des Eisbergs. Längst verkamen die Kommentarspalten auf Newsplattformen zu unkontrollierbaren digitalen Räumen, geprägt von Diskriminierung, Hetze und Verunglimpfungen. Ursprünglich als Rückkanal und Diskussionsplattform für die Leserschaft gedacht, empfinden Journalisten wie auch Leser die Kommentarspalten heute zunehmend <a href="https://netzpolitik.org/2012/einfach-mal-die-kommentare-schliesen/" target="_blank">als lästiges Übel</a>. Hinter vorgehaltener Hand wünscht sich manch ein Journalist die Zeiten vor der massenweisen Kommentarflut zurück.</p>
<h3>Verstopfte Kanäle</h3>
<p>Nur: Indem man das Rad der Geschichte zurückdreht, lassen sich keine Probleme lösen. Gerade Beispiele wie das vorliegende zeigen, mit welchen Herausforderungen Journalisten sich besser heute als erst morgen auseinandersetzen sollten. Noch immer nehmen viele Schweizer Redaktionen die Moderation von Onlinekommentaren zu wenig ernst. Der Rückkanal zu den Journalisten ist nur ein vermeintlich offenes Fenster für die Nutzer. Zu oft arten Diskussionen in den Kommentarspalten aus, die digitalen Kanäle der gesitteten Diskussionskultur «verstopfen» und bringen manche Redaktion an <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/online-kommentare-wie-sag-ich-s-meinem-randalierer-1515755.html" target="_blank">den Rand des organisatorisch Möglichen</a>. Zu oft wird deshalb auf jegliche Interaktion verzichtet. Journalisten betrachten ihre Arbeit als beendet, wenn sie den Artikel veröffentlicht haben. Auf eine Diskussion mit dem Publikum lassen sie sich gar nicht erst ein und vermitteln so den Eindruck, dass sie Kritik, Anregungen oder Zusatzinformationen gar nicht interessieren.</p>
<p>Um die Redaktoren von der Betreuung der Kommentare zu entlasten, haben viele Medienhäuser in den letzten Jahren so genannte «Freischalter» angestellt. Das sind häufig Studierende, die sich mit kleinen Pensen den Einstieg in den Journalismus ermöglichen wollen. Leider bleiben so eine einheitliche Auslegung der Spielregeln und ein direkter Draht zu den Journalisten meist auf der Strecke. Einen Schutz gegen schmutzige PR-Kampagnen, wie jene mit den bezahlten Onlinekommentaren gegen die Abzockerinitiative bieten diese Teilzeitmoderatoren kaum.</p>
<h3>Kein Patentrezept</h3>
<p>Wie so oft im digitalen Journalismus gibt es das Patentrezept nicht. Allerdings zeigt sich eine erfreuliche Tendenz: Wer sich ernsthaft mit der Moderation von Kommentaren auseinandersetzt, erreicht auf Dauer ein höheres Diskussionsniveau auf der eigenen Plattform.</p>
<p>Dieser Strategie hat sich auch «ZEIT ONLINE» verschrieben. Dort sichtet ein Team von Onlinemoderatoren <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2012-08/netzpolitik-kommentare/komplettansicht" target="_blank">bis zu 15’000 Kommentare pro Woche</a>, allerdings erst nach der Publikation. Das Online-Moderationsteam ersetzt entfernte oder gekürzte Kommentare durch Moderationsanmerkungen, in denen sie die User bitten, sich an die Diskussionsregeln zu halten. Ausserdem beteiligen sich die Redakteure und Autoren regelmässig an den Diskussionen. Sie beantworten Fragen und gehen auf Gegenargumente ein. Sebastian Horn, zuständig für das Community-Management bei «ZEIT ONLINE», weiss aus seiner täglichen Erfahrung: «Gut argumentierte Beiträge bekommen mehr Antworten als andere Kommentare.» Für das Team bedeutet das Arbeit und Aufwand. Dass dereinst Maschinen die Arbeit der Online-Moderatoren übernehmen, bezweifelt Horn jedoch. «Zurzeit gibt es keine Algorithmen, die unsere Arbeit vollständig übernehmen. Allerdings gibt es einige technische Hilfsmittel, die unsere Handarbeit erheblich erleichtern.»</p>
<p>Technische Hilfsmittel werden in der Schweiz etwa bei «20 Minuten Online» angewandt. <a href="http://www.20min.ch/community/stories/story/-Kommentare-haben-etwas-Voyeuristisches--22304004" target="_blank">Fast 1,4 Millionen Kommentare</a> haben die Nutzer im vergangenen Jahr auf der Newsplattform veröffentlicht. Dies bedeutet in erster Linie viel Arbeit: 18 Teilzeit-Mitarbeiter hat «20 Minuten Online» angestellt, meist arbeiten zwei bis drei Personen gleichzeitig. Laut eigenen Angaben kostet dieser Aufwand jeden Monat einen fünfstelligen Betrag. Im Gegensatz zu «ZEIT ONLINE» werden die Kommentare bei «20 Minuten Online» erst nach dem Verfassen von den «Freischaltern» publiziert. Diese werden durch Algorithmen unterstützt. Dabei sortiert ein Computer in einem ersten Sichtungsdurchlauf sämtliche Kommentare aus, die nur aus einem Wort bestehen, mehr als 30 Ausrufezeichen beinhalten oder in Dialekt oder einer anderen Sprache verfasst wurden. Erst nach dem zweiten, manuellen Sichtungsdurchlauf wird der Kommentar schliesslich publiziert.</p>
<h3>Registrierung als Lösung?</h3>
<p>Doch nicht nur Algorithmen und viel Manpower in der Bewirtschaftung der Kommentare ermöglichen eine hochstehende Diskussionskultur auf Newsplattformen. Vielmehr muss sich der Nutzer von den Medienmachern ernst genommen fühlen. Das Basler Online- und Wochenmedium «Tageswoche» setzt auf <a href="http://blogs.tageswoche.ch/de/blogs/mittendrin/343031/ausgebaute-autorenprofile.htm" target="_blank">technisch basierte Transparenz</a>: Um mitdiskutieren zu können, müssen sich sämtliche Nutzer vor ihrem ersten Kommentar registrieren. Somit kann jeder Kommentar auch künftig der entsprechenden Person über ein öffentliches Profil zugeordnet werden. Latente Hetzer und Nörgler fliegen schneller auf und werden früher oder später von der Community zur Rede gestellt. Neben technologischen Hilfsmitteln setzt die «Tageswoche» aber auch bewusst auf die <a href="http://de.slideshare.net/ONESchweiz/17-one-experiencepetersennhauserv11#" target="_blank">Integration der User</a> in den journalistischen Prozess. Interessante Kommentare werden von den Journalisten ausgewählt und gesondert dargestellt. Ausserdem wird aktiv in die Diskussion eingegriffen und wo nötig nehmen die Autoren selbst zu veröffentlichten Argumenten Stellung.</p>
<p>Zu Zeiten des digitalen Journalismus sollte auf einer Redaktion ebenso hart wie über die redaktionellen Inhalte auch über die Interaktion mit den Nutzern debattiert werden. «Community Management» gehört ebenfalls zur Arbeit eines Journalisten. Wer sich dem verschliesst, läuft Gefahr, künftig vermehrt in Fallen zu tappen und die Kontrolle über den Kommentarbereich zu verlieren.</p>
<p><em><a title="Journalisten sollten Kommentarspalten lesen" href="http://medienkritik-schweiz.ch/2012/12/journalisten-sollten-kommentarspalten-lesen/" target="_blank">Dieser Artikel</a> entstand im Rahmen eines Journalistik-Seminars am <a title="IAM Winterthur" href="http://iam.zhaw.ch" target="_blank">Institut für Angewandte Medienwissenschaften</a> und wurde ursprünglich auf <a title="medienkritik-schweiz.ch" href="http://medienkritik-schweiz.ch" target="_blank">medienkritik-schweiz.ch</a> veröffentlicht.</em></p>
<h3>Zusammenfassung der Reaktionen auf #kommentargate</h3>
<p><script src="//storify.com/konradweber/reaktionen-auf-kommentargate.js?header=false&#038;border=false"></script><br />
<noscript>[<a href="//storify.com/konradweber/reaktionen-auf-kommentargate" target="_blank">View the story "Reaktionen auf #kommentargate" on Storify</a>]</noscript>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2012/12/30/kommentargate/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Unterwegs auf Sendung – mit diesen Apps funktionierts</title>
		<link>http://konradweber.ch/2012/11/09/mobile-journalism/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2012/11/09/mobile-journalism/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Nov 2012 13:48:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Web-2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=1835</guid>
		<description><![CDATA[Mit dem Handy können wir längst nicht mehr nur telefonieren oder SMS senden. Vor allem seit der Lancierung des iPhones tragen wir neuerdings kleine Druckerpressen rund um die Uhr in unseren Hosentaschen. Doch mit welchen Apps können Journalistinnen und Journalisten dieses Smartphone am effizientesten nutzen? Audio aufnehmen und bearbeiten Reicht die Qualität des iPhones tatsächlich,]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Handy können wir längst nicht mehr nur telefonieren oder SMS senden. Vor allem seit der Lancierung des iPhones tragen wir neuerdings kleine Druckerpressen rund um die Uhr in unseren Hosentaschen. Doch mit welchen Apps können Journalistinnen und Journalisten dieses Smartphone am effizientesten nutzen?</strong></p>
<p><span id="more-1835"></span></p>
<div id="attachment_1837" class="wp-caption alignleft" style="width: 1010px"><img class="size-full wp-image-1837" title="Unterwegs auf Sendung – das iPhone und die passende App machen es möglich. Foto: Melissa Ulbricht" src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2012/11/DesignInspirationStill.jpg" alt="Unterwegs auf Sendung – das iPhone und die passende App machen es möglich. Foto: Melissa Ulbricht" width="1000" height="400" />
<p class="wp-caption-text">Unterwegs auf Sendung – das iPhone und die passende App machen es möglich. Foto: Melissa Ulbricht</p>
</div>
<h4></h4>
<h4>Audio aufnehmen und bearbeiten</h4>
<p>Reicht die Qualität des iPhones tatsächlich, um damit sendbare Aufnahmen produzieren zu können? Dies ist eine immer wiederkehrende – und oft die erste – Frage, sobald das Thema «Mobile Journalism» angeschnitten wird.</p>
<p>Bei Aufnahmen mit dem iPhone ist weniger die Zusatzausrüstung, als vielmehr die richtige Technik ausschlaggebend, ob eine Aufnahme tatsächlich auch on air verwendet werden kann. Die BBC hat dazu <a title=" Smartphones for News: how the Academy is helping journalists get more mobile than ever" href="http://www.bbc.co.uk/academy/news/view/smartphones_news" target="_blank">einige Tipps zusammengestellt</a>. Wichtig ist zu beachten, dass das iPhone nicht in der «richtigen» Haltung, sondern 180 Grad gedreht – also mit dem Mikrofon zur Tonquelle – gehalten werden sollte. Dabei müssen je nach Atmogeräusche zwischen 30 und 40cm Distanz zur Tonquelle eingehalten werden. Zudem kann ein Einschalten des Flugmodus die Qualität der Aufnahme erhöhen.</p>
<p><img class="alignleft" title="Voice-Memo App" src="http://konradweber.ch/images/voicememo.jpg" alt="Voice-Memo App" width="100%" /> <strong>Sprachmemo-App (kostenlos, bereits vorinstalliert)</strong><br />
Die Sprachmemo-App eignet sich für unerwartete Aufnahmen, läuft auch bei geschlossener App weiter und verfügt über eine integrierte Pegelanzeige. Leider werden fast keine Nachbearbeitungsmöglichkeiten in der App mitgeliefert. Die einzige Exportmöglichkeit ist entweder via USB-Kabel in iTunes oder via Mail im Apple-eigenen m4a-Format.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/irig-recorder/id428498084?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="iRig Recorder" src="http://konradweber.ch/images/irigrecorder.jpg" alt="iRig Recorder" width="100%" /></a> <strong>iRig Recorder (4.50 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/irig-recorder/id428498084?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignnone" style="border: 0px none;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="iRig Recorder - IK Multimedia" width="61" height="15" /></a><br />
Im Gegensatz zur Standard-Sprachmemo-App zeichnet iRig Recorder bei der Aufnahme nicht nur das Signal, sondern auch gleich eine Waveform auf. Somit können Ausschläge überprüft und wenn nötig korrigiert werden. Die App bietet vielfältige Exportmöglichkeiten: via WLAN direkt auf den PC oder via Datennetz über FTP, Mail oder Soundcloud.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/hindenburg-field-recorder/id346169165?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="Hindenburg Field Recorder" src="http://konradweber.ch/images/hindenburg.png" alt="Hindenburg Field Recorder" width="100%" /></a> <strong>Hindenburg Field Recorder (27 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/hindenburg-field-recorder/id346169165?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Hindenburg Field Recorder - Hindenburg Systems ApS" /></a><br />
Der Hindenburg Field Recorder gehört mit seinem stattlichen Preis in die obere Liga der Recorder-Apps. Obwohl die Aufnahmebedienung relativ intuitiv scheint (mit mehrmaligem Klicken auf den Aufnahme-Button können beispielsweise mehrere Marker hinzugefügt werden), ist die Nachbearbeitung eher unpraktisch. So können zum Beispiel keine mehrspurigen Schnitte getätigt werden. Dafür verfügt die App über einen soliden Prozessor und vielfältige Exportmöglichkeiten (Mail, FTP, Soundcloud, iTunes, etc.).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/vc-audio-pro/id354608007?mt=8&amp;ign-mpt=uo%3D4"><img class="alignleft" title="VC Audio Pro" src="http://konradweber.ch/images/vcaudiopro.png" alt="VC Audio Pro" width="100%" /></a> <strong>VC Audio Pro (6 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/vc-audio-pro/id354608007?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="VC Audio Pro - VeriCorder Technology, Inc." /></a><br />
VC Audio Pro bietet viele Möglichkeiten zur Nachbearbeitung, so unter anderem auch einen Multitrack-Editor und unzählige Exportmöglichkeiten. Leider gestaltet sich das Design und die Benutzerführung ziemlich unhandlich. Wer allerdings die einzelnen Symbole entziffert hat (dazu gibt es übrigens auch eine multimediale <a href="http://vericordertraining.vericorder.org/" title="vericordertraining.vericorder.org" target=_blank>Hilfestellung</a>), wird mit den verschiedenen Bearbeitungstools qualitativ hörbare Beiträge produzieren können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/hokusai-audio-editor/id432079746?mt=8&amp;ign-mpt=uo%3D4"><img class="alignleft" title="Hokusai Audio Editor" src="http://konradweber.ch/images/hokusaiaudio.png" alt="Hokusai Audio Editor" width="100%" /></a> <strong>Hokusai Audio Editor (kostenlos)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/hokusai-audio-editor/id432079746?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Hokusai Audio Editor - Wooji Juice Ltd" /></a><br />
Im Gegensatz zu den anderen Audio-Apps kann Hokusai Audio Editor – wie der Name bereits verrät – nur Audiodateien bearbeiten. Dies allerdings in einer überzeugenden und sehr intuitiven Form. Ein zusätzliches Feature bildet die manuelle Auswahl der Ton-Qualitätsstufe beim Export. Torial widmete sich der App und trug <a title="Die Journalisten-App der Woche: Hokusai" href="http://www.torial.com/blog/2012/01/die-journalisten-app-der-woche-hokusai/" target="_blank">verschiedene Anwendertricks</a> zur Audio-App zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/luci-live/id390432459?mt=8&amp;ign-mpt=uo%3D4"><img class="alignleft" title="Luci Live" src="http://konradweber.ch/images/lucilive.png" alt="Luci Live" width="100%" /></a> <strong>Luci Live (360 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/luci-live/id390432459?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Luci Live - Technica Del Arte" /></a><br />
Eine richtige Wunderwaffe ist Luci Live: Statt mit einem ganzen Sendebus vorfahren zu müssen, genügt in Zukunft eine einfache App mit unzähligen (teuer) integrierten Codecs und Kompressoren. Auch diese App hat <a title="Die Journalisten-App der Woche: Luci Live" href="http://www.torial.com/blog/2012/07/die-journalisten-app-der-woche-luci-live/" target="_blank">Torial besprochen</a> und mit Tonbeispielen angereichert. Die doch eher teure App lohnt sich auf alle Fälle für kleinere Radiostationen, die endlich sämtliche schlechten Telefoninterviews mit Reportern vor Ort aus dem Programm entfernen wollen.</p>
<h4>Produktivität steigern</h4>
<p>Zugegeben, es braucht eine Überwindung, um plötzlich statt mit einem Menschen, mit einem Gerät zu sprechen. Doch seit Apple im Oktober 2011 Siri – den hauseigenen Spracherkennungsdienst – vorgestellt hat, wurde das ins-iPhone-Diktieren massentauglich.</p>
<p><img class="alignleft" title="Siri" src="http://konradweber.ch/images/siri.jpg" alt="Siri" width="100%" /> <strong>Siri (kostenlos, ab iPhone 4S vorinstalliert)</strong><br />
Wer seine Texte mit Siri diktieren will, sollte einige Tricks beachten: Allfällige Umgebungsgeräusche können das Diktat verfälschen. Wer Satzzeichen setzen will, muss diese explizit nennen. Um grössere Ärgernisse vorzubeugen sollte bei längeren Diktaten der Flugmodus eingestellt werden, denn eingehende Anrufe unterbrechen das bereits angefangene Diktat und löschen somit sämtliche Aufnahmen. Eine übersichtliche Zusammenstellung aller Sprachbefehle und weitere Tipps gibts bei <a title="Siri, zum Diktat: Tipps zu Interpunktion, Sonderzeichen, Formatierung und mehr" href="http://www.maclife.de/tipps-tricks/iphone/siri-zum-diktat-tipps-zu-interpunktion-sonderzeichen-formatierung-und-mehr" target="_blank">Mac Life</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/dragon-dictation/id341446764?mt=8"><img class="alignleft" title="Dragon Dictation" src="http://konradweber.ch/images/dragondictation.jpg" alt="Dragon Dictation" width="100%" /></a> <strong>Dragon Dictation (kostenlos)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/dragon-dictation/id341446764?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Dragon Dictation - Nuance Communications" /></a><br />
Wer kein iPhone 4S oder 5 besitzt, verfügt mit der kostenlosen App Dragon Dictation über denselben Diktier-Funktionsumfang wie Siri. Wie bei Siri beinhaltet auch Dragon Dictation eine Korrekturfunktion, die unterschiedliche Vorschläge anzeigt. Diktierte Texte können anschliessend in andere Text-Apps kopiert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/turboscan-schnelles-scannen/id342548956?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="TurboScan" src="http://konradweber.ch/images/turboscan.png" alt="TurboScan" width="100%" /></a> <strong>TurboScan (1.80 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/turboscan-schnelles-scannen/id342548956?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="TurboScan: Schnelles Scannen mehrseitiger Dokumente - Pixoft" /></a><br />
Unterwegs keinen Scanner dabei? Mit der App TurboScan ist dies kein Problem. Die Software erkennt automatisch die Ränder eines Dokumentes, auch wenn dieses nicht in einem exakt 90 Grad-Winkel aufgenommen wurde. Via Mail kann die Datei anschliessend als PDF, PNG oder JPEG exportiert werden. Wer zur simplen Scanfunktion eine Texterkennung hinzufügen möchten, dem sei die App <a title="Perfect OCR: Dokumentenscanner mit hochwertiger Texterkennung" href="https://itunes.apple.com/de/app/perfect-ocr-dokumentenscanner/id363095388?mt=8&amp;uo=4" target="_blank">Perfect OCR</a> vom selben Anbieter empfohlen (3.60 €).</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Bilder aufnehmen, bearbeiten und finden</h4>
<p>Mit jedem neuen iPhone wird die Kamera im Smartphone ausgebaut und die Qualität gesteigert. Dies führt dazu, dass wir mittlerweile keine teuren Spiegelreflexkameras mehr mitschleppen müssen. Mit einigen Tricks lassen sich die Smartphone-Bilder sogar noch verbessern.</p>
<p><img class="alignleft" title="iPhone Camera" src="http://konradweber.ch/images/camera.png" alt="iPhone Camera" width="100%" /> <strong>Kamera (kostenlos, vorinstalliert)</strong><br />
Mit der bereits vorinstallierten Kamera-App von Apple lässt sich unter iOS 6 u.a. manuell fokussieren, indem mit dem Finger im Bild auf die Stelle, die scharf sein soll, gedrückt wird. Nachdem das Foto geschossen wurde (dies funktioniert übrigens auch über die Tontasten am Rand des Gerätes), kann in der Bildergalerie-App das Bild <a title="How to Edit and Crop Photos on iPhone, iPod, and iPad" href="http://www.wikihow.com/Edit-and-Crop-Photos-on-iPhone,-iPod,-and-iPad" target="_blank">zugeschnitten</a> und grob bearbeitet werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/ch/app/instagram/id389801252?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="Instagram" src="http://konradweber.ch/images/instagram.png" alt="Instagram" width="100%" /></a> <strong>Instagram (kostenlos)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/ch/app/instagram/id389801252?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Instagram - Burbn, Inc." /></a><br />
Nicht erst mit der Übernahme von Facebook für eine Milliarde $ mauserte sich Instagram zu einem spannenden Tool für Journalisten. Dank Schlagwörtern und der Möglichkeit, Fotos mit einer GPS-Position zu markieren, können Bilder auf diesem sozialen und hauptsächlich mobilen Netzwerk einfach wieder gefunden werden. Readwrite hat weitere journalistische Einsatzmöglichkeiten dieser kostenlosen App <a title="How Journalists Are Using Instagram" href="http://readwrite.com/2012/09/24/how-journalists-are-using-instagram" target="_blank">zusammengestellt</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/ch/app/adobe-photoshop-express/id331975235?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="Adobe Photoshop Express" src="http://konradweber.ch/images/photoshop.jpg" alt="Adobe Photoshop Express" width="100%" /></a> <strong>Photoshop Express (kostenlos)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/ch/app/adobe-photoshop-express/id331975235?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Adobe Photoshop Express - Adobe" /></a><br />
Längst nicht alle bekannten Funktionen von Adobe Photoshop sind in dieser kostenlosen App integriert. Trotzdem können damit viele Bildbearbeitungen direkt auf dem Smartphone durchgeführt werden. So ist es zum Beispiel möglich, die Helligkeit und Sättigung zu verändern, das Bild zu spiegeln oder bei Aufnahmen mit schlechten Lichtverhältnissen das Bildrauschen zu minimieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/ch/app/360-panorama/id377342622?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="360 Panorama" src="http://konradweber.ch/images/panorama.jpg" alt="360 Panorama" width="100%" /></a> <strong>360 Panorama (1 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/ch/app/360-panorama/id377342622?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="360 Panorama - Occipital" /></a><br />
Mit dem Update auf das Betriebssystem iOS 6 ist möglich, direkt in der Kamera-App mit dem iPhone 4S oder 5 eine <a title="iOS 6: Panorama-Funktion auch für iPhone 4S" href="http://www.giga.de/downloads/ios-6-fur-iphone-ipad-und-ipod-touch-von-apple/news/ios-6-panorama-funktion-auch-fur-iphone-4s/" target="_blank">Panoramaaufnahme</a> zu erstellen. Doch auch auf iPhones der älteren Generation sind spektakuläre 360 Grad-Aufnahmen bereits möglich. Eine äusserst praktische App ist 360 Panorama. Die erstellten Rundumsichten können anschliessend auf eine Plattform hochgeladen und später auch <a href="http://360.io" target="_blank">im Browser</a> angeschaut werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Unterwegs Texte schreiben und online stellen</h4>
<p>Das möglicherweise Naheliegendste auf dem Smartphone kann mit folgenden Apps noch einfacher gestaltet werden - vor allem beim Arbeiten mit Cloud-Lösungen.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/ia-writer/id392502056?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="iA Writer" src="http://konradweber.ch/images/iawriter.jpg" alt="iA Writer" width="100%" /></a> <strong>iA Writer (1 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/ia-writer/id392502056?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="iA Writer - Information Architects Inc." /></a><br />
Mit dem iA Writer lassen sich simpel und ohne grossen Schnörkel Texte auf dem iPhone oder iPad verfassen. Dank der Cloud-Anbindung sind sämtliche im Web gespeicherten Texte auch direkt auf dem Desktop- oder Laptop-PC verfügbar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/evernote/id281796108?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="Evernote" src="http://konradweber.ch/images/evernote.png" alt="Evernote" width="100%" /></a> <strong>Evernote (kostenlos)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/evernote/id281796108?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Evernote - Evernote" /></a><br />
Während iA Writer in erster Linie auf Funktionalität und Reduktion setzt, zeichnet sich die kostenlose Notizapp von Evernote durch multimediale Features aus. So kann die App zum Beispiel auch Notizen in Bild und Ton abspeichern und einzeln freigegeben an vordefinierte Benutzerkreise freigeben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/wordpress/id335703880?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="WordPress" src="http://konradweber.ch/images/wordpress.jpg" alt="WordPress" width="100%" /></a> <strong>WordPress (kostenlos)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/wordpress/id335703880?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="WordPress - Automattic" /></a><br />
Wer einen eigenen WordPress-Account oder -Blog hat, kann ebenfalls direkt via Mobilgerät Blogposts verfassen oder sogar publizieren. Die passende App dazu ist kostenlos und ist der intuitiven Benutzerführung der Facebook-App ziemlich ähnlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/tumblr/id305343404?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="Tumblr" src="http://konradweber.ch/images/tumblr.png" alt="Tumblr" width="100%" /></a> <strong>Tumblr (kostenlos)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/tumblr/id305343404?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Tumblr - Tumblr" /></a><br />
Eine ähnliche App, wie sie für WordPress verfügbar ist, wurde auch für den Blogdienst Tumblr entwickelt. Auch hier können sämtliche Blogpost-Arten direkt via Smartphone hochgeladen und veröffentlicht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Videos aufnehmen und bearbeiten</h4>
<p>Selbstverständlich reicht wie bei der Bilderaufnahme auch bei Aufnahmen von Videos die bereits installierte Kamera-App. Wichtig sind bei Filmaufnahmen einzig zwei Dinge:</p>
<ol>
<li>Vor der Aufnahme fokussieren. Dies funktioniert genau gleich wie beim Fotografieren: Finger im Bild auf die zu fokussierende Stelle halten und fertig.</li>
<li>Immer horizontal filmen. Es gibt nichts Schlimmeres als hochformatige Videos.</li>
</ol>
<p><iframe width="100%" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/Bt9zSfinwFA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/ch/app/filmic-pro/id436577167?mt=8&#038;uo=4"><img class="alignleft" title="FiLMiC Pro" src="http://konradweber.ch/images/filmic.png" alt="Filmic Pro" width="100%" /></a> <strong>FiLMiC Pro (3 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/ch/app/filmic-pro/id436577167?mt=8&#038;uo=4" target="itunes_store"><img src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="FiLMiC Pro - Cinegenix, LLC" style="border: 0;"/></a><br />
Wer neben den Standardfunktionen über weitere manuelle Funktionen verfügen möchte, erhält diese in der App FiLMiC Pro. Hier kann zwischen Auflösungen und Frameraten gewählt werden, praktische Führungslinien können eingeblendet und die Audioaussteuerung von Hand gesteuert werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/ch/app/imovie/id377298193?mt=8&#038;uo=4"><img class="alignleft" title="iMovie" src="http://konradweber.ch/images/imovie.jpg" alt="iMovie" width="100%" /></a> <strong>iMovie (4 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/ch/app/imovie/id377298193?mt=8&#038;uo=4" target="itunes_store"><img src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="iMovie - Apple" style="border: 0;"/></a><br />
Nach der Aufnahme erfolgt die Bearbeitung. Hierzu empfehle ich aus Zeitgründen die Arbeit am Laptop oder Desktop-PC. Doch manchmal verfügt man nicht über eine solche Schnittmöglichkeit. In solchen Fällen und für mobiles Beitragerstellen lohnt sich die iPhone-Adaption von Apples iMovie. Auf mehreren Spuren können hier Videos importiert, editiert und schliesslich wieder ausgespielt und sogleich hochgeladen werden. Weitere Tipps zu iMovie auf dem iPhone hat <a href="http://www.iphone-ticker.de/imovie-furs-iphone-einfuhrungsvideo-faqs-und-tipps-12259/" target="_blank" title="iMovie fürs iPhone: Einführungsvideo, FAQs und Tipps">iphone-ticker.de</a> zusammengetragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Unterwegs auf Sendung gehen</h4>
<p>Dass mit dem iPhone nicht nur Bilder und Texte verschickt werden können, liegt auf der Hand. Trotzdem finde ich es immer wieder erstaunlich, dass mit einem solch kleinen Gerät und der entsprechenden App theoretisch Satellitenübertragungen und TV-Übertragungswagen obsolet werden.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/ch/app/bambuser/id344600665?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="Bambuser" src="http://konradweber.ch/images/bambuser.jpg" alt="Bambuser" width="100%" /></a> <strong>Bambuser (kostenlos)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/ch/app/bambuser/id344600665?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Bambuser - Bambuser" /></a><br />
Denn zum Beispiel mit der kostenlosen App Bambuser können Videos direkt live ins Netz gestreamt werden. Praktisch an der App ist ausserdem die Möglichkeit, Kommentare, Anzahl Zuschauer und Streamqualität während der ganzen Aufnahme zu überwachen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/ch/app/bambuser/id344600665?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="Ustream" src="http://konradweber.ch/images/ustream.png" alt="Ustream" width="100%" /></a> <strong>Ustream (kostenlos)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/ch/app/ustream/id301520250?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="Ustream - Ustream.tv, Inc" /></a><br />
Einen ähnlichen Funktionsumfang bietet auch die App des Konkurrenten Ustream. Auch mit dieser kostenlosen App können Videostreams direkt vom iPhone ins Netz gestellt werden. Zudem bietet Ustream die Möglichkeit, andere Streams direkt in der App zu starten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Das kleine Etwas</h4>
<p>Dass Journalisten immer knapp oder meist zu spät unterwegs sind, ist wohl mehr als nur ein Gerücht. Für all jene, die stets <em>just in time</em> sind (oder sein möchten) gibt es hier den ultimativen Tipp.</p>
<p><a href="https://itunes.apple.com/de/app/atomuhr-gorgy-timing/id295302256?mt=8&amp;uo=4"><img class="alignleft" title="AtomUhr Gorgy Timing" src="http://konradweber.ch/images/gorgy.png" alt="AtomUhr Gorgy Timing" width="100%" /></a> <strong>AtomUhr Gorgy Timing (2 €)</strong> <a href="https://itunes.apple.com/de/app/atomuhr-gorgy-timing/id295302256?mt=8&amp;uo=4" target="itunes_store"><img style="border: 0;" src="http://r.mzstatic.com/images/web/linkmaker/badge_appstore-sm.gif" alt="AtomUhr (Gorgy Timing) - CompuLab, Markus Gömmel" /></a><br />
Diese von Gorgy – dem offiziellen Hersteller der Radio-Funkuhren – produzierte Atomuhr-App gleicht sich direkt mit der <a title="CS2 Cäsium-Atomuhr in Braunschweig" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Atomuhr#Einsatz_in_Deutschland.2C_.C3.96sterreich_und_der_Schweiz" target="_blank">CS2 Cäsium-Atomuhr in Braunschweig</a> ab. Ausserdem können Farben und Darstellungformen individuell festgelegt werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Gut zu wissen</h4>
<p><img class="alignleft" title="iPhone als Hotspot" src="http://konradweber.ch/images/hotspot.jpg" alt="iPhone als Hotspot" width="100%" /></a> <strong>iPhone als Hotspot nutzen</strong><br />
Wer über ein Smartphone und eine Datenverbindung (EDGE oder 3G) verfügt, kann sein Handy auch als <a href="http://support.apple.com/kb/HT4517?viewlocale=de_DE" target=_blank title="iOS: Grundlegendes zu persönlichen Hotspots">WLAN-Sender verwenden</a>. Einmal verbunden, kann mit Laptops, Tablets oder anderen mobilen Geräten auf die Datenverbindung des iPhones zugegriffen werden. Eine gute Übersicht für ausländische Prepaid-SIM-Karten mit integrierten Datenangeboten gibt es übrigens im <a href="http://prepaidwithdata.wikia.com" target=_blank title="Prepaid with Data-Wiki">Prepaid with Data-Wiki</a>. </p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Weiterführende Artikel</h3>
<ul>
<li><em>Im Blog von <a href="https://twitter.com/m_boesch" title="Marcus Bösch auf Twitter" target=_blank>Marcus Bösch</a> stösst man immer wieder auf spannende Tipps zu <a href="http://mobile-journalism.com/" target="_blank" title="mobile-journalism.com">Mobile Journalism</a>.</em></li>
<li><em>In der <a href="http://www.scoop.it/t/mobile-journalism-apps" target=_blank title="Mobile Journalism Apps">Zusammenstellung</a> von Daniele Bazzano gibts ausserdem weitere Linktipps.</em></li>
<li><em>Unlängst wurde ausserdem der <a href="http://multimediashooter.com/mobile/MobileGuide.pdf" target=_blank title="Mobile Guide">Mobile Guide (PDF)</a> publiziert.</em></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Diese Übersicht entstand im Rahmen einer <a title="Input «Mobile Journalism»" href="http://jungejournalisten.ch/?p=339" target="_blank">Input-Veranstaltung</a> für <a title="Junge Medien Schweiz" href="http://jungemedien.ch" target="_blank">Junge Medien Schweiz</a> und <a title="jungejournalisten.ch" href="http://jungejournalisten.ch" target="_blank">jungejournalisten.ch</a> in Zusammenarbeit mit <a title="@felixunholz" href="http://twitter.com/felixunholz" target="_blank">Felix Unholz</a>.</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2012/11/09/mobile-journalism/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gefälschte Bilder von Hurrikan Sandy aufdecken</title>
		<link>http://konradweber.ch/2012/11/01/hurricane-sandy/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2012/11/01/hurricane-sandy/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 08:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Verifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Web-2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=1830</guid>
		<description><![CDATA[Zu schön, um wahr zu sein? Während des Hurrikans Sandy tauchten unzählige Bilder und Videos im Netz auf. Doch wie können diese auf ihre Echtheit überprüft werden? Eine Zusammenstellung der interessantesten Reaktionen.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zu schön, um wahr zu sein? Während des Hurrikans Sandy tauchten unzählige Bilder und Videos im Netz auf. Doch wie können diese auf ihre Echtheit überprüft werden? Eine Zusammenstellung der interessantesten Reaktionen.</strong></p>
<p><span id="more-1830"></span></p>
<p><script src="http://storify.com/konradweber/fact-checking-with-sandy-some-reactions.js?header=false&#038;border=false"></script></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2012/11/01/hurricane-sandy/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Verzweifeltes Community Management bei der ARD Tagesschau</title>
		<link>http://konradweber.ch/2012/09/26/tagesschau-shitstorm/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2012/09/26/tagesschau-shitstorm/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2012 23:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Web-2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=1793</guid>
		<description><![CDATA[Shitstorm-Alarm am Dienstagabend bei der ARD – soeben wurde die Facebook-Seite von der Netzgemeinde geentert. Die zum Teil heftigen Reaktionen zeigen vor allem eines: Der Zuschauer verlangt viel, vergleicht aber auch Äpfel mit Birnen. Diesmal hat es die ehrwürdige Tagesschau der ARD getroffen: Angesteckt durch die Occupy-Proteste in Spanien (Berichterstattung bei RTVE, bei BBC) versuchen]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Shitstorm-Alarm am Dienstagabend bei der ARD – soeben wurde die Facebook-Seite von der Netzgemeinde geentert. Die zum Teil heftigen Reaktionen zeigen vor allem eines: Der Zuschauer verlangt viel, vergleicht aber auch Äpfel mit Birnen.</strong></p>
<p><span id="more-1793"></span></p>
<div id="attachment_1805" class="wp-caption alignleft" style="width: 1010px"><img class="size-full wp-image-1805" title="Shitstorm-Alarm bei der ARD Tagesschau – wie die Redaktion damit umzugehen versucht." src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2012/09/tagesschau-header.jpg" alt="Shitstorm-Alarm bei der ARD Tagesschau – wie die Redaktion damit umzugehen versucht." width="1000" height="400" />
<p class="wp-caption-text">Shitstorm-Alarm bei der ARD Tagesschau – wie die Redaktion damit umzugehen versucht.</p>
</div>
<p>Diesmal hat es die ehrwürdige Tagesschau der ARD getroffen: Angesteckt durch die Occupy-Proteste in Spanien (Berichterstattung bei <a title="La Policía dispersa la concentración del 25S frente al Congreso, que se salda con 22 detenidos" href="http://www.rtve.es/noticias/20120925/policia-disuelve-concentracion-del-25s-frente-congreso-se-salda-22-detenidos/564903.shtml" target="_blank">RTVE</a>, bei <a title="Spain police fire rubber bullets at Madrid protest" href="http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-19712203" target="_blank">BBC</a>) versuchen sich am Dienstagabend auch in Deutschland User Gehör für ihre Proteste zu verschaffen. Und wo geschieht das abends zu Hause sitzend am Besten? Genau, im Netz und zwar dort, wo einerseits die kritische Masse vorhanden ist und andererseits bei jenen, die stolz den Qualitätsjournalismus propagieren: auf der <a title="ARD Tagesschau auf Facebook" href="https://www.facebook.com/tagesschau" target="_blank">Facebook-Seite der ARD Tagesschau</a>.</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>Hui, derber Shitstorm bei der Tagesschau. <a title="https://www.facebook.com/tagesschau" href="https://t.co/7Pi83oIg">facebook.com/tagesschau</a></p>
<p>— Markus Huendgen (@videopunk) <a href="https://twitter.com/videopunk/status/250696173990588416" data-datetime="2012-09-25T20:40:00+00:00">September 25, 2012</a></p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie Ulf Kippke ausführlich im <a title="GEZ Propagandagebühr" href="http://spottblog.de/gez-propagandagebuehr/" target="_blank">Spottblog.de</a> zusammenfasst, beginnt die Kommentarflut um ca. 19 Uhr. Mit jeder Tagesschau-Ausgabe - in welcher notabene nicht über die Ereignisse berichtet wird - steigt der Puls der Tagesschau-Facebook-Fans. Immer wieder versucht die tagesschau.de-Redaktion die Wogen zu glätten und die eigenen publizistischen Entscheidungen zu rechtfertigen.</p>
<div id="attachment_1797" class="wp-caption alignleft" style="width: 895px"><img class="size-full wp-image-1797" title="Reaktionen der tagesschau.de-Redaktion" src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2012/09/Bildschirmfoto-2012-09-25-um-23.04.52.png" alt="Reaktionen der tagesschau.de-Redaktion" width="885" height="85" />
<p class="wp-caption-text">Reaktionen der tagesschau.de-Redaktion</p>
</div>
<p>Schliesslich - um 20.47 Uhr - sieht sich die Redaktion gezwungen, <a title="FB-Post der Tagesschau-Redaktion" href="https://www.facebook.com/tagesschau/posts/10151145794534407" target="_blank">einen klärenden Post</a> zu verfassen. Wie heute.de-Journalist Martin Giesler <a title="Tagesschau-Shitstorm" href="http://120sekunden.tumblr.com/post/32283396401/die-tagesschau-hat-am-dienstag-auf-ihrer" target="_blank">festhält</a>, könnte dies erst recht Auslöser für die darauffolgende Reaktionsflut sein.</p>
<div id="attachment_1798" class="wp-caption alignleft" style="width: 875px"><img class="size-full wp-image-1798" title="tagesschau.de-Redaktion wehrt sich gegen Shitstrom" src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2012/09/Bildschirmfoto-2012-09-25-um-23.27.41.png" alt="tagesschau.de-Redaktion wehrt sich gegen Shitstrom" width="865" height="324" />
<p class="wp-caption-text">tagesschau.de-Redaktion wehrt sich gegen Shitstrom</p>
</div>
<p>Auch nach Mitternacht will die Ruhe in den Kommentarspalten nicht zurückkehren, fast 1800 Äusserungen sind es um 1.30 Uhr. Interessant dabei ist vor allem die Erwartungshaltung der User. Von Livestreams, Zensur und Bildungsaufträgen ist die Rede. Immer wieder wird die ARD mit dem öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Spanien verglichen. RTVE war bereits kurz nach Ausbruch der Demonstrationen vor dem Parlamentsgebäude in Madrid mit <a title="RTVE-Berichterstattung" href="https://twitter.com/corinnamilborn/status/250681538130362368" target="_blank">mehreren Livekameras</a> und Studio-Kommentar on air. Eine ausserordentliche Leistung, die rein aus technischer Sicht von ausländischen Sendeanstalten auf die Schnelle so niemals hätte angeboten werden können.</p>
<p>Kommt hinzu, dass die Kommentar-Schreiber für Onlinemedien und Nachrichten im Fernsehen plötzlich dieselbe Geschwindigkeit und inhaltliche Fülle verlangen. Ein merkwürdiger Ansatz, werden doch hier Birnen mit Äpfel miteinander verglichen. Klar, man hätte in den Spätnachrichten der ARD Tagesschau die Ereignisse - wenn auch nur kurz - erwähnen müssen. Dennoch kann auch in Zukunft ein Fernsehsender mit den aktuellen Qualitätsansprüchen an Storytelling, Form und Inhalt niemals mit versendeten Tweets, hochgeladenen Fotos oder rudimentär zusammengeschnittenen Youtube-Videos mithalten. Das ist auf die lange Frist aber auch nicht die Aufgabe dieses Mediums. Deshalb erstaunen solche Kommentare umso mehr.</p>
<div id="attachment_1799" class="wp-caption alignleft" style="width: 913px"><img class="size-full wp-image-1799" title="Kommentar von Anne Nomous" src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2012/09/Bildschirmfoto-2012-09-25-um-23.08.30.png" alt="Kommentar von Anne Nomous" width="903" height="87" />
<p class="wp-caption-text">Kommentar von Anne Nomous</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1800" class="wp-caption alignleft" style="width: 906px"><img class="size-full wp-image-1800" title="Kommentar von Flo Crazzy Crowse" src="http://konradweber.ch/wp-content/uploads/2012/09/Bildschirmfoto-2012-09-25-um-23.29.07.png" alt="Kommentar von Flo Crazzy Crowse" width="896" height="85" />
<p class="wp-caption-text">Kommentar von Flo Crazzy Crowse</p>
</div>
<p>Es ist nicht nur der merkwürdige Vergleich zwischen Fernsehen und Onlinemedien, sondern vielmehr auch die von den Usern eingeforderte Bringschuld der ARD gegenüber dem Publikum, die mich erstaunt. Auf keiner anderen Medienseite wurde auch nur annähernd so viel und so hart kritisiert wie bei der ARD. Obwohl auch SPIEGEL Online, heute.de und Focus Online nur «klein» über das Ereignis berichten, fallen die Reaktionen verhältnismässig sanft aus. RTL aktuell, sueddeutsche.de und ZEIT Online berichten am Abend erst gar nicht über die Proteste, müssen allerdings auch keine nennenswerten Reaktionen verbuchen. Können es wirklich nur die GEZ-Gebühren sein, die User zu solch aufgebrachten Kommentaren treiben oder ist da vielleicht doch auch der Herdentrieb mit verantwortlich?</p>
<p>Immerhin konnte diese Herde für ziemlichen Staub sorgen, der wohl auch in den nächsten Tagen noch durch die deutsche Medienszene wirbeln wird. Sollte der Tagesschau-Shitstorm auch am Mittwoch noch weiterdrehen, könnte er auf der <a title="Shitstorm-Skala" href="http://www.feinheit.ch/blog/2012/04/24/shitstorm-skala/" target="_blank">Shitstorm-Skala</a> von Barbara Schwede und Daniel Graf leicht von aktuell Platz 3 (mässig bewegte See) um einige Stufen nach oben verschoben werden. Allerdings ist dies nicht die erste raue See, die das Tagesschau-Schiff durchquert. Bereits vor wenigen Monaten musste das jüngste Kind der Tagesschau, die tagesWEBschau, <a title="Tagesschau fällt auf Shitstorm-Satire rein" href="http://meedia.de/print/tagesschau-faellt-auf-shitstorm-satire-rein/2012/08/10.html" target="_blank">daran glauben</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Disclosure: Auch bei uns, auf der <a title="SF Tagesschau auf Facebook" href="http://facebook.com/sftagesschau" target="_blank">Facebook-Seite der SF Tagesschau</a>, gab es einzelne kritische Kommentare. Der grosse Ansturm wie bei der ARD Tagesschau blieb aber (zum Glück) aus.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Update 1</strong> – 26. September 2012, 15.00 Uhr:</p>
<p>Thomas Hinrichs, zweiter Chefredakteur der ARD Tagesschau meldet sich <a title="blog.tagesschau.de" href="http://blog.tagesschau.de/2012/09/26/shitstorm/" target="_blank">in einem Blogpost</a> selbst zu Wort und will damit die eigene publizistische Position nochmals klarstellen: «Wir lassen uns nicht beeinflussen oder unter Druck setzen. Die Gebührenfinanzierung begründet unsere Unabhängigkeit.»</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2012/09/26/tagesschau-shitstorm/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fake-Bild bei Bombenentschärfung in München</title>
		<link>http://konradweber.ch/2012/08/28/fake-bild-munchen/</link>
		<comments>http://konradweber.ch/2012/08/28/fake-bild-munchen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2012 21:50:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Konrad Weber</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bürgerjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Verifikation]]></category>
		<category><![CDATA[Web-2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://konradweber.ch/?p=1720</guid>
		<description><![CDATA[Kurz nach der kontrollierten Explosion einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Münchner Stadtteil Schwabing am Dienstag, 28. August 2012 tauchen auf Twitter Bilder vom Ort des gumgum.com Geschehens auf. Doch nicht alle sind aktuell. [Besuchen Sie den Artikel «Fake-Bild bei Bombenentschärfung in München» auf Storify]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kurz nach der kontrollierten Explosion einer Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg im Münchner Stadtteil Schwabing am Dienstag, 28. August 2012 tauchen auf Twitter Bilder vom Ort des  <a href="http://4seohunt.biz/rep/gumgum.com">gumgum.com</a> Geschehens  auf. Doch nicht alle sind aktuell.</strong></p>
<p><span id="more-1720"></span></p>
<p><script src="http://storify.com/konradweber/fake-bilder-bei-bombenentscharfung-in-munchen.js?header=false&#038;border=false"></script><br />
<noscript>[<a href="http://storify.com/konradweber/fake-bilder-bei-bombenentscharfung-in-munchen" target="_blank">Besuchen Sie den Artikel «Fake-Bild bei Bombenentschärfung in München» auf Storify</a>]</noscript>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://konradweber.ch/2012/08/28/fake-bild-munchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
