Praxisbeispiel

Korrespondenten in der Krise – wer berichtet (noch) von wo?

Japan, Libyen, Arabische Welt: 2011 ist das Jahr der Auslandsberichterstattung. Einst war sie das Prunkstück des Schweizer Journalismus, heute ist
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Japan, Libyen, Arabische Welt: 2011 ist das Jahr der Auslandsberichterstattung. Einst war sie das Prunkstück des Schweizer Journalismus, heute ist sie ein Kostenfaktor. Für den Schweizer Journalist habe ich eine Zusammenstellung der aktuellen Korrespondenten von Schweizer Medienhäuser gemacht.

Eine Analyse bei den grösseren Schweizer Medienkonzernen zeigt, dass vor allem europäische Städte von Korrespondentinnen und Korrespondenten abgedeckt werden. Viele Stellen wurden aufgrund von Kosteneinsparungen in den letzten Jahren wegrationalisiert.

Doch in der Not entstehen auch neue innovative Ideen, wie ich in einem Artikel für den Schweizer Journalist aufzeige. Vor allem Tamedia versucht mit verschiedensten Möglichkeiten immer noch eine gewisse Auslandsberichterstattung aufrecht zu halten.

Folgende Visualisierung gibt Auskunft über die noch verbleibenden Korrespondenten. Eine Übersicht über sämtliche Namen und Standorte gibt auch die dahinter liegende Liste.

Update – 5. August 2011, 21.00 Uhr:

Patrik Tschudin hat aus der öffentlichen Zusammenstellung noch eine weitere Information zu Tage gebracht. Ordnet man die Tabelle nämlich nach Standorten, so ergibt sich das (unüberraschende) Resultat, dass Berlin und Washington die beiden Städte mit den meisten Korrespondenten sind.