Bereits zum zehnten Mal wurde 2011 die Jahrestagung des netzwerk recherche durchgeführt. In über 150 Einzelveranstaltungen (laut Einladungsflyer) wurden in den Räumlichkeiten des NDR in Hamburg die Medienlandschaft Deutschlands analysiert, praktische Recherchetipps weitergegeben und über die künftigen Formen des Journalismus philosophiert. Und sogar für einen kleinen selbstgemachten Skandal war man sich nicht zu schade. Ich beschränke mich in meinem Rückblick auf die von mir besuchten Veranstaltungen.

Freitag, 1. Juli

Moral? Ethik? Haltung?

Alles begann mit der sogenannten ???-Runde, respektive der Elefantenrunde. Moral? Ethik? Haltung? stand auf dem Titel der ersten Veranstaltung an diesem Freitagmorgen. Geladen waren die Chefredaktoren des Spiegels, Georg Mascolo, der Zeit, Giovanni di Lorenzo, der Rechercheur der Süddeutschen Zeitung Hans Leyendecker und die Chefredaktorin der taz, Ines Pohl. Moderator Tom Schimmeck und auch die übrigen Podiumsteilnehmer schienen etwas überfordert mit der Flut an verschiedensten Themen, die drängend waren und abgedeckt werden mussten. Vielleicht ein Sinnbild für die aktuelle Situation im Journalismus?
Tom Köhler hat die Diskussionsrunde zusammengefasst.

In der Diskussion um die Vergabe und Aberkennung des Henri-Nannen-Preises machte Spiegel-Chefredaktor Georg Mascolo einen spannenden Vorschlag, an den sich die Preisrichter im kommenden Jahr hoffentlich noch erinnern mögen:

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Leider war mit einer Stunde die Diskussionszeit ziemlich knapp bemessen, um journalistische Moral, Ethik und Haltung sinnvoll von verschiedensten Seiten beleuchten zu können. Auch der Begriff ‘Qualitätsjournalismus’ wurde immer wieder in die Runde geworfen. Doch was eigentlich hinter dem Begriff steckt und mit welchen ethischen Richtlinien man einen solchen Qualitätsjournalismus – wenn es ihn denn überhaupt gibt – erbringen kann, war wenig die Rede. Höchstens ein einziges selbstkritisches Zitat nahm ich aus der Runde mit:

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Google Fusion und Google Refine – Neue Techniken zur Datenrecherche und -visualisierung

Im zweiten Block an diesem Freitagmorgen ging es etwas praktischer zu und her. Lars-Marten Nagel vom Hamburger Abendblatt zeigte interessierten Journalisten, wie Datenjournalismus anhand von Google Fusion und Google Refine funktioniert. Zum Umgang und den Einbettungsmöglichkeiten von Google Fusion hat Lorenz Matzat bereits vor Jahren eine immer noch aktuelle und spannende Anleitung zusammengestellt.

Google Refine wiederum ist ein hilfreiches Tool, um «dreckige» Daten (vor allem bei grossen Datenmengen) zu säubern und aufzuräumen. Auch hierzu gibt es bereits einige Hilfestellungen, hier eine davon.

Datenjournalismus war auch am zweiten Tag während der Podiumsdiskussion Datenjournalismus – zwischen Hype und Hoffnung ein Thema.

 

Recherche in Sozialen Netzwerken – Wie man in Facebook und Co. Informationen gewinnt

Sehr spannend und dementsprechend auch überfüllt war der folgende Workshop mit Boris Kartheuser, freier Rechercheur. Mit vielen praktischen Tipps zeigte er uns unter anderem, wie man mithilfe von Xing Beziehungsnetze lüftet und Twitter-Nachrichten auf deren Authentizität hin überprüft. Bereits vor einem halben Jahr hat er drehscheibe.org in einem Interview zum selben Thema einige Tipps gegeben:

 

Nebst diesen ersten Antworten, hier noch einige weitere Recherche-Linktipps:

 

Informationsbeschaffung bei Nachrichtendiensten

Nebst der journalistischen Recherche war an der Jahrestagung des netzwerk recherche auch ein ganzer Veranstaltungsslot nur Rechercheähnlichen Berufen gewidmet. So auch die folgende Veranstaltung mit Andy Müller-Maguhn des Chaos Computer Clubs. Nebst sehr spannenden Einblicken in die technischen Sammlungs-, Speicher- und Analysemöglichkeiten von Nachrichtendiensten gab Müller-Maguhn unter anderem folgende Aussagen von sich, die mir nachhaltig in Erinnerung blieben:

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(Anm.: BND = Bundesnachrichtendienst)

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Und mit Blick auf die journalistischen Recherchemöglichkeiten meinte Müller-Maguhn:

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Mit dieser Aussage streifte Müller-Maguhn auch die OpenData-Diskussion, die zur Zeit (nicht nur unter Journalisten) im Gang ist.

 

Jenseits von Afghanistan? – Desinformation und Marionetten-Journalismus

Unter der Leitung von Spiegel-Korrespondentin Susanne Koelbl diskutierten zum Abschluss des ersten nr11-Tages vier Männer zum Thema Afghanistan-Kriegsberichterstattung: Oberst Klaus Bücklein, Medienverantwortlicher bei der Bundeswehr, Ulrich Ladurner, Korrespondent bei der Zeit, Abdul-Ahmad Rashid, ZDF-Korrespondent und Martin Gerner, freier Journalist mit Themenschwerpunkt Afghanistan. Spannend war für mich als Schweizer die unvorstellbare Situation, dass «eigene» Soldaten irgendwo auf der Welt im Krieg stehen und dort auch täglich um ihr Leben kämpfen müssen. Dass dabei die Medien hauptsächlich hinschauen, sobald etwas Tragisches geschieht und auch nur dann (mit einer von der Bundeswehr organisierten Reise) zu den Truppen fahren, wurde mir auch erst durch die Erläuterungen ersichtlich. In diesem Zusammenhang wurde Bücklein immer wieder – vor allem durch die Moderatorin Susanne Koelbl – vorgeworfen, Pressezensur auszuüben. Man dürfe als Journalistin nicht mit einem einzigen Soldaten persönlich in Kontakt treten, ohne einen Presseoffizier neben sich stehen zu haben, der zu jeder Zeit ins Wort falle. Bücklein argumentierte wiederum, dass die meist jungen Soldaten (meist etwa 20 Jahre alt) oft gerade nach einem schmerzhaften Verlust eines Kollegen unter Schock stünden und die Hilfe der Presseoffiziere gerne annehmen. Dass es dazu einen grossen Kommunikationsetat braucht, liegt auf der Hand:

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Für mich ging mit dieser Veranstaltung der erste Tag der Jahrestagung zu Ende.

Doch im Verlauf des Abends folgte der grosse Scoop: Plötzlich wurde auf Twitter publik, der Vorsitzende des netzwerk recherche, Prof. Dr. Thomas Leif, sei während der nr-Mitgliederversammlung am Abend zum Rücktritt gezwungen worden. Und noch in derselben Nacht folgte dann auch die Bestätigung via taz.de. Die Jubiläumsparty, die noch an diesem Abend gefeiert werden sollte, war geplatzt und die Stimmung im Keller. Klar, dass auch am darauffolgenden Tag, am Samstag, 2. Juli, viele offene Fragen im Raum standen.

 

Samstag, 2. Juli

Begrüssung: Lutz Marmor, NDR-Intendant

Obwohl an diesem Morgen ein Gespräch von Lutz Marmor, NDR-Intendant und Prof. Dr. Thomas Leif, nr-Vorsitzender, auf dem Programm gestanden hätte, trat nur Lutz Marmor auf die Bühne. Er betonte in seinem Begrüssungsreferat verschiedenste Male, dass der NDR auch in Zukunft die Jahrestagung des netzwerk recherche unterstützen möchte und sich auch künftig nicht in die Programmwahl einmischen werde.

Hauptbestandteil seiner Rede war dann aber dem Streit zwischen den Verlegern und der ARD auf Grund der Tagesschau iPhone-App gewidmet. Spannend war in diesem Zusammenhang vor allem die Tatsache, dass dank der öffentlichen Diskussion über Sinn und Unsinn einer solchen Applikation die Downloadzahlen in die Höhe schnellten:

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Rede zur Lage des Journalismus: Frank A. Meyer

Nach Lutz Marmor richtete sich der Chefpublizist von Ringier, Frank A. Meyer, an die versammelte Journalistenzunft. In einer übertriebenen Geisselung prangerte Meyer die Onlinepresse und das Web 2.0 als «hypernervös machend» an, um danach die gedruckte Presse hochzuloben, die als einizige Institution noch einordne, gewichte und der Leserschaft einen wahren Überblick biete. Solche Aussagen blieben natürlich nicht lange ohne Reaktionen im Raum stehen. Otto Hostettler des Schweizer Ratgebermagazins Beobachter meinte dazu:

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Wikileaks & Co. – Wo bleibt der Journalismus?

Nach viel «Journalisten sollten, Journalistinnen müssten…» kam man in der nächsten Podiumsdiskussion vermehrt auf ein aktuelles und brennendes Thema zu sprechen: der Einfluss von Wikileaks auf den Journalismus. Interessant an dieser Diskussionsrunde war vor allem die Zusammensetzung der Teilnehmenden. Nebst den Wikileaks-Befürwortern, Spiegel-Chefredaktor Georg Mascolo, Hans Leyendecker von der Süddeutschen Zeitung und Jakob Augstein, Verleger des Freitags, setzte sich die einzige Frau auf dem Podium, Bettina Gaus von der taz, vehement für den Verschluss der eigentlich «geheimen» Dokumente ein.

Vor allem über den Umstand, dass Medienhäuser, die sich nicht zu den erlauchten Kreisen der Erstpublizierenden (Spiegel, Guardian, New York Times) zählen durften, oft die Veröffentlicher solcher Dokumente verurteilten und später trotzdem aus den Papieren zitierten, brachte Freitag-Verleger Jakob Augstein, in Rage. Um die Unabhängigkeit von Wikileaks zu bestätigen, versicherte Georg Mascolo, Chefredaktor beim Spiegel, man habe mit den Wikileaks-Verantwortlichen einzig den Zeitpunkt der Veröffentlichungen abgesprochen. Einig war man sich im Punkt, dass auch künftig Journalisten zwischen Wikileaks und dem Konsumenten stehen müssten, um Gewichtung, Überblickbarkeit und erste «Vorsichtsmassnahmen» treffen zu können.

Dass einige Medienhäuser vermehrt versuchen auch unabhängig von Wikileaks zu Erstinformationen über Missstände zu gelangen, konnte Georg Mascolo zwar verstehen. Allerdings werde mit den neu eingerichteten Hotlines und Online-Briefkästen den Informaten, die anonym bleiben möchten, ein falsches Bild vermittelt, meinte er:

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Dazu machte sich unlängst auch Henning Steier, Onlineredaktor bei der NZZ, einige Gedanken.

Zum Abschluss der Diskussionsrunde liess sich Georg Mascolo das folgende Zitat entlocken:

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Zahm und langweilig? – Kritik der Medienkritik

Der folgenden Diskussionsrunde sah ich besonders gespannt entgegen. Doch schnell wurde klar, dass auch in Deutschland das Feld der Medienkritik brach liegt. Die TeilnehmerInnen dieses Podiumsgespräches waren: Julia Stein, Redaktionsleiterin NDR Zapp, Steffen Grimberg, taz-Medienredaktor, Prof. Dr. Lutz Hachmeister, Direktor des Instituts für Medienpolitik, Ulrike Simon, freie Medienjournalistin und Jakob Augstein, Verleger des Freitags. Mit Ausnahme von Ulrike Simon vertrat das gesamte Podium die Meinung, dass die medienkritische Berichterstattung – sei es in Zeitungen, Online oder im Fernsehen – in den letzten Jahren abgenommen habe und heute beinahe in die Belanglosigkeit abrutschte.

Erstaunlich fand ich allerdings die vorherrschende Meinung, dass gerade in Onlinemedien Medienkritik zu wenig ausgeprägt betrieben werde und falls doch, es sich nur um «Quotendeppenjournalismus» handle (Anm. Prof. Dr. Hachmeister – er bezog sich dabei auf die vielen Onlineportale, auf welchen «nur» TV-Quoten einsehbar seien und hauptsächlich Fernsehsendungen analysiert würden).

Einig war man sich dann allerdings, dass fairer Medienjournalismus eigentlich möglich und mit einigen wichtigen Regeln, die man beachten müsse, auch machbar sei:

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Und Freitag-Verleger Jakob Augstein merkte an:

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Wollen wir hoffen, dass dies auch in der Schweiz wieder vermehrt der Fall ist und sich die Medienkritik nicht nur auf angriffige Sendungskritiken der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten bezieht.

 

5 Stufen – So meistert man den Weg zur digitalen Selbstvermarktung

Im nächsten Workshop ging es wieder praktischer zu und her. Ulrike Langer, die ich bereits von der Herzbergtagung im vergangenen Herbst am Institut für Angewandte Medienwissenschaften in Winterthur kannte, packte die Zuhörerinnen und Zuhörer mit ihren Tipps für die digitale Selbstvermarktung von (freien) Journalisten. Da die Medienschaffenden so brennend ihre Fragen beantwortet haben wollten, öffnete sich das Referat schnell zu einer Diskussion und so standen wir nach fast einer Stunde noch immer bei Stufe 1.

Als Kurzzusammenfassung nachfolgend die fünf Stufen der digitalen Selbstvermarktung:

  1. Ein Blog starten
  2. Ein Twitter- und Facebookaccount starten
  3. Fühler ausstrecken und Teil des sozialen Netzes werden
  4. Mehrwert für andere schaffen, Profil bilden – sich unentbehrlich machen
  5. Tipps und Tricks für die Selbstorganisation und das Zeitmanagement

Hierzu auch die Folien von Ulrike Langer:

 

Was Journalisten anrichten

Nach der Mittagspause füllte sich der Hauptsaal nochmals bis auf den letzten Platz. Nobelpreisträger Günter Grass erinnerte in seiner Rede «Was Journalisten anrichten» an verschiedenste Fehlentwicklungen und gefährliche Tendenzen im deutschen Journalismus. Obwohl Grass mit seiner Rede, die übrigens am Montag, 4. Juli auch in der Süddeutschen Zeitung erscheinen wird, vielen Journalisten aus dem Herzen sprach und unbestritten die Kernprobleme unserer Gesellschaft pointiert darstellte, schoss er meiner Meinung nach vereinzelt auch übers Ziel hinaus. Zu oft hatte ich das Gefühl, Grass möchte uns daran erinnern, dass früher doch alles besser war.

Nur durch Nachhaken in der Fragerunde liess er sich dann dazu bewegen, einige konkrete Handlungsmassnahmen zu nennen, um künftig gesellschaftliche Verbesserungen erzielen zu können. Zum einen sprach sich Grass für eine Bannmeile gegen Lobbyisten in der Politik aus, zum anderen forderte er ein verstärktes Kartellgesetz. Zudem müsse sich die gesamte Gesellschaft die Systemfrage stellen. Ziel sei es, dem marktwirtschaftlichen Kapitalismus den Rücken zu kehren und vermehrt einen gemeinnützigen Kapitalismus anzustreben. Vor allem junge Journalisten müssten sich auf dem Weg in ihre Berufstätigkeit bewusst werden, dass es nicht die Wirklichkeit und die Wahrheit gebe, meinte er. Im Gegensatz zu Frank A. Meyer schien mir Grass verstanden zu haben, dass die Nachrichtenflut, die in den vergangenen Jahren ins Unermessliche gestiegen ist, nicht mehr entschleunigt werden kann. Aus diesem Grund müssten sich laut Grass die Medienhäuser zwingend die Frage stellen: Wollen wir nur Schlagzeilen liefern oder wollen wir wirklich informieren?

 

Datenjournalismus – Zwischen Hype und Hoffnung

Informieren statt nur Schlagzeilen liefern haben sich auch die Datenjournalisten auf die Fahne geschrieben. Wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt erwähnt, stellten Workshops mit Praxistipps einen wichtigen Teil der Jahrestagung des netzwerk recherche dar. Im letzten von mir besuchten Panel ging es dabei um die Frage, ob Datenjournalismus nur ein vorübergehender Hype im Onlinejournalismus darstellt oder auch wirklich als Hoffnung für qualitativ besseren Journalismus gewertet werden darf. Brigitte Alfter, freie Journalistin, Gerd Kamp, Leiter dpa Newslab und Lorenz Matzat, freier Journalist erläuterten dabei unter der Diskussionsleitung von Matthias Spielkamp, Projektleiter iRights.info, ihre bisherigen datenjournalistischen Projekte.

Dass die Entwicklung in diesem Journalismusbereich noch ziemlich in den Kinderschuhen steckt, zeigten die vielen Recherchemöglichkeiten, die Brigitte Alfter in Zusammenhang mit der Europäischen Union aufzeigte. Doch auch die Tatsache, dass fast alle Datenjournalisten als freie Journalisten arbeiten und auf diesem Weg ihr Know-how an Redaktionen verkaufen, zeigt, dass die Relevanz dieses Themenfeldes bei Onlineredaktionen noch nicht wirklich angekommen ist.

Für die dpa forscht unter anderem Gerd Kamp an neuen Möglichkeiten der Nachrichtenspeicherung und -verarbeitung. Hauptsächlich wäre sein Arbeitsfeld die Nachrichtenvisualisierung und das Optimieren neuer Verarbeitungsmöglichkeiten von Meldungen. Zur Zeit beschäftigt sich Kamp allerdings fast ausschliesslich mit neuen Mobil-Applikationen, die die dpa für verschiedene Medienhäuser programmiert. Spannend fand ich auch den dpa-Ansatz, seit einem Jahr sämtliche Meldungen mit einem geografischen Standort zu versehen. Damit ergeben sich auch künftig viele Möglichkeiten der Nachrichtenanalyse und -aufbereitung. In einer Kurzdemo erläuterte Kamp die Wichtigkeit von Metadaten einzelner dpa-Meldungen und was man mit solchen anstellen kann.

 

Insgesamt war die zehnte Ausgabe der netzwerk recherche-Jahrestagung ein gelungener und äusserst interessanter Anlass. Ich durfte auf einige spannende Personen treffen und werde wohl auch im kommenden Jahr wieder nach Hamburg reisen.

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